Stadtbummel
Ute Book • 22. Juli 2023
Mein erster Urlaub - Tag 7
Ich höre es schon, es regnet mal wieder… Hoffentlich kommen die nicht auf die Idee, bei diesem Schietwetter wandern zu gehen!
Meine Menschenmama packt heute nicht den Wanderrucksack sondern die Handtasche, und die Schuhe sehen auch sauberer aus. Scheinbar ist für heute etwas anderes geplant als sonst.
Jetzt geht es erstmal mit dem Auto los. Ach du Schreck, wo sind wir denn jetzt? Sind wir im Keller? Dann ist der aber riesig. Ich höre, dass wir in einer Tiefgarage sind – was die Menschen alles haben…
Draußen regnet es immer noch und überall sind Menschen, Autos und da kommt auch noch so ein riesiges Ding auf der Straße an. Aha, ich erfahre dass man es Straßenbahn nennt. Gut, dass ich mal wieder auf dem Arm meiner Menschen bin, sonst hätte ich doch etwas Angst.
Jetzt setzen wir uns alle an einen von vielen Tischen. Von hier aus kann ich wunderbar alles um mich herum beobachten. Was es alles gibt… da sind zwei kleine Kinder, die mit so komischen Schirmen herumwedeln. Ich belle vorsichtshalber mal ein bisschen, damit sie mir nicht zu nahe kommen. Auch der Hund da unter dem Nachbartisch starrt mich die ganze Zeit an. Naja, hier bei meinen Menschen kann mir ja nichts passieren.
Nun kommen Menschen zu uns und fragen, ob sie mich streicheln dürfen: Klar dürft ihr das, ich stehe gerne im Mittelpunkt.
Als wir weiter durch die Stadt gehen, höre ich von überall: “Oh wie süß! Was ist das für eine Rasse? Wird das mal ein Husky?“ Pah, Husky, ich werde eine wunderschöne Sheltiedame!
Am Ende sind wir nicht weit gelaufen, aber wir sind alle von den ganzen Eindrücken erschöpft und glücklich, im Auto wieder unsere Ruhe zu haben!
Meine Menschenmama packt heute nicht den Wanderrucksack sondern die Handtasche, und die Schuhe sehen auch sauberer aus. Scheinbar ist für heute etwas anderes geplant als sonst.
Jetzt geht es erstmal mit dem Auto los. Ach du Schreck, wo sind wir denn jetzt? Sind wir im Keller? Dann ist der aber riesig. Ich höre, dass wir in einer Tiefgarage sind – was die Menschen alles haben…
Draußen regnet es immer noch und überall sind Menschen, Autos und da kommt auch noch so ein riesiges Ding auf der Straße an. Aha, ich erfahre dass man es Straßenbahn nennt. Gut, dass ich mal wieder auf dem Arm meiner Menschen bin, sonst hätte ich doch etwas Angst.
Jetzt setzen wir uns alle an einen von vielen Tischen. Von hier aus kann ich wunderbar alles um mich herum beobachten. Was es alles gibt… da sind zwei kleine Kinder, die mit so komischen Schirmen herumwedeln. Ich belle vorsichtshalber mal ein bisschen, damit sie mir nicht zu nahe kommen. Auch der Hund da unter dem Nachbartisch starrt mich die ganze Zeit an. Naja, hier bei meinen Menschen kann mir ja nichts passieren.
Nun kommen Menschen zu uns und fragen, ob sie mich streicheln dürfen: Klar dürft ihr das, ich stehe gerne im Mittelpunkt.
Als wir weiter durch die Stadt gehen, höre ich von überall: “Oh wie süß! Was ist das für eine Rasse? Wird das mal ein Husky?“ Pah, Husky, ich werde eine wunderschöne Sheltiedame!
Am Ende sind wir nicht weit gelaufen, aber wir sind alle von den ganzen Eindrücken erschöpft und glücklich, im Auto wieder unsere Ruhe zu haben!

Pünktlich zum Herbst wird es wieder spannend bei uns. Am Freitag waren wir mit Kleo beim Trächtigkeitsultraschall und nun ist es raus: Kleo erwartet Welpen von Pino (No Limit from Shamrock River)! Wir haben drei Herzchen munter schlagen sehen und freuen uns darauf, die kleinen Flauschis in tricolour um den 3. Dezember zu begrüßen. Kleo geht es bestens: von Schwangerschaftsübelkeit hat sie noch nichts gehört und hat von Tag eins ihrer Trächtigkeit einen Bärenappetit. Lange Spaziergänge hält sie für unnötige Energieverschwendung und schnüffelt lieber ganz in Ruhe ihr Revier ab. Am liebsten chillt sie zu Hause in einer ruhigen Ecke. Das ist auch völlig in Ordnung, für Agility und co. ist nach der Welpenzeit noch reichlich Gelegenheit. Nach 1,5 Jahren Welpenpause sind wir überglücklich und können es kaum erwarten, die Kleinen zu verwöhnen und bestens auf ein aktives, glückliches Leben vorzubereiten.
Am 13. April ist Kleo morgens unruhiger als sonst. Sie scharrt und buddelt und sucht ganz offensichtlich einen geeigneten Platz, um ihre Welpen zur Welt zu bringen. Am Abend werden die Wehen dann stärker und gegen 19:00 Uhr verliert Kleo Fruchtwasser. Die erste Fruchtblase ist also geplatzt und wir erwarten innerhalb der nächsten halben Stunde den ersten Welpen. Aber nichts tut sich und die Unruhe steigt! Stattdessen verliert Kleo gegen 20:00 Uhr erneut Fruchtwasser. Da unser Tierarzt beim Röntgen nur noch vier statt fünf Welpen gesehen hat, kam das erste Fruchtwasser vermutlich aus der leeren Fruchthülle. Um 20:14 Uhr kommt dann endlich der erste Welpe, Findus, gesund und mit stattlichen 209 Gramm. Ihm folgt eine viertel Stunde später Fiene mit 242 Gramm, ebenfalls gesund und munter. Danach ruht sich die kleine Familie erstmal aus, bis dann um 22.35 Uhr die größte der vier Welpen, Fjella mit 267 Gramm ans Licht der Welt möchte. Mama Kleo muss sich ordentlich anstrengen! Auch die letzte Hündin, Fleur, wird problemlos mit 237 Gramm geboren. Nach kurzer Reinigung des Wurflagers und Schnellwäsche von Kleo darf die junge Familie sich nun ganz in Ruhe kennenlernen und wieder Kraft tanken. Die Welpen finden sofort den Weg zur Milchbar und trinken kräftig. Sie nehmen in den nächsten Tagen ordentlich an Gewicht zu und Mama Kleo kümmert sich vorbildlich. Gespannt warten wir nun darauf, wann es bei Kylie losgeht. Sie flitzt noch genauso flink durch den Garten als wäre sie gar nicht trächtig. Da der Arzt bei ihr nur zwei Welpen gesehen hat, ist ihr Bauch nicht so im Weg. Am 23. April, also genau 10 Tage nach Kleos Geburt, scharrt und hechelt Kylie schon in den frühen Morgenstunden. Gegen 6:30 Uhr ist ihr erster Welpe da, mit stattlichem Gewicht aber leider leblos. Wir vermuten, dass die hübsche Hündin unter der Geburt zu viel Fruchtwasser geschluckt hat. Auch nach einer Stunde intensiver Bemühungen können wir die Kleine nicht ins Leben zurückholen. Wir sind darüber sehr traurig! Kurz darauf setzen die nächsten Wehen ein und nach zweimaligem Pressen ist die kleine Grace geboren. Klein trifft es tatsächlich gut, denn sie wiegt nur 112 Gramm! Sie ist der bislang leichteste Welpe, der bei uns lebend geboren wurde. Ansonsten macht sie aber einen fitten Eindruck und Mama Kylie geht gleich in ihrer Mutterrolle auf. Leider ist der Saugreflex der Kleinen nicht gut ausgebildet und so fällt ihr das Trinken sehr schwer. Am nächsten Tag wiegt sie nur noch 102 Gramm und fühlt sich trotz Wärmelampe und Snuggle Safe kühl an. Auch die Welpenmilch aus dem Fläschchen kann sie nicht aufnehmen. Ich beschließe zum Tierarzt zu fahren. Da organisch soweit alles in Ordnung scheint, entscheiden wir uns für die Ernährung mittels Magensonde. Sie bekommt eine Glukoselösung und nach kurzer Zeit steigt ihre Körpertemperatur. Nun bekommt sie alle zwei Stunden mittels Magensonde Welpenmilch und nimmt endlich zu! Zwei Tage später ist sie stark genug, um die Milch aus der Flasche zu trinken. Richtig gierig ist sie mittlerweile und ich muss höllisch aufpassen, dass sie sich nicht verschluckt. In der Zwischenzeit legen wir immer mal wieder einen Welpen von Kleo zu Kylie, um ihre Milchproduktion aufrecht zu erhalten. Nach einer Woche kann Grace endlich alleine bei ihrer Mama trinken. All dies scheint lange her, wenn man die fünf Welpen zusammen durch den Garten flitzen sieht. Aber tatsächlich hat es sechs Wochen gedauert, bis Grace soweit an Gewicht zugelegt hat, dass sie mit den starken Welpen von Kleo spielen kann, ohne dass wir uns Sorgen machen müssen. Nun genießen wir die letzten Wochen mit den kuscheligen, wilden Rabauken. Wir freuen uns, dass wir wieder einmal so tolle Familien für unsere Welpen gefunden haben und sind sehr gespannt auf ihre weitere Entwicklung!
